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Übersicht Forschung

Forschung, die Grundlage zur Wiederansiedlung

files/picturebar/26.jpgDie IUCN fordert eine umfangreiche, begleitende Forschung für Wiederansiedlungen. Im Great Gobi B Schutzgebiet hat der Bereich Forschung mittlerweile einen beträchtlichen Umfang erreicht.
In einer ursprünglich 1999 errichteten Forschungsstation werden
mannigfaltige Untersuchungen zu Verhalten, Bedürfnisse und Lebensraum der Wildpferde und anderer Tiere der Gobi durchgeführt.

Die Forschung wird koordiniert durch das Institut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Unter der Leitung von Dr. Chris Walzer und Dr. Petra Kaczensky und in Zusammenarbeit mit der Universität von Ulaan Bataar sowie mehreren internationalen Institutionen will man die wissenschaftlichen Grundlagen für eine langfristige, erfolgreiche Wiederansiedelung schaffen. 

In den letzten 10 Jahren haben zahlreiche
junge Forscher aus dem In- und Ausland wissenschaftliche Arbeiten in der Great Gobi B durchgeführt. Die lokalen Ranger stellen dagegen das kontinuierliche Monitoring der Wildpferdepopulation sicher und sorgen dafür, dass die Regeln des Schutzgebietes eingehalten werden.

Der Wissens- und Technologietransfer soll es den mongolischen Wissenschaftlern langfristig ermöglichen, das Projekt in Eigenverantwortung weiter zu betreiben. So ist einer der mongolischen Forscher, die in der Forschungsstation gearbeitet haben, Oyunsaikhan Ganbaatar, heute der Direktor der Wildpferde-Station und des Nationalparks Great Gobi B.

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