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Biosphärenreservat Gobi

Entstehung des Biosphärenreservats
Die UNESCO und die mongolische Regierung haben 1991 die Gobi zum Biosphärenreservat ernannt. Es ist das grösste seiner Art in Asien und das viertgrösste weltweit. Die Gobi ist Lebensraum für einige seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Gobi A und B

Das Biosphärenreservat Gobi besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen: Gobi A (etwa 44'000km2) und B (etwa 9'000 km2). Die beiden Lebensräume unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Grösse; auch Klima, Flora, Fauna und die Intensität der menschlichen Nutzung sind unterschiedlich.

Gobi A war bisher weitestgehend unberührt, vor allem da es in dieser Region an Wasser fehlt. Hier leben zwei der am stärksten gefährdete Tierarten der Erde: Das zweihöckrige Wildkamel und der Gobi Bär. In den letzten Monaten kam es zu einem signifikanten Anstieg von Menschen im Park. Dadurch ist dieses sehr fragiles Habitat nachhaltig bedroht.   

Das Gebiet Gobi B ist ein wichtiger Lebensraum für Wildtiere und Menschen. Annähernd hundert Familien mit einem Viehbestand von etwa 60’000 Tieren nutzen den Lebensraum vor allem im Winter und während ihrer Wanderungen im Frühling und Herbst. Die traditionelle, extensive Nutzung verträgt sich gut mit den Ansprüchen der grossen Wildtiere, wie Wildpferd und Khulan. Damit entspricht die Gobi B genau den Vorstellungen von einem Biospährenreservat gemäss den Konventionen der International Union For Conservation of Nature (IUCN).

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