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Khulan

Khulan - Forschung


Khulan„Geschützt aber nicht geliebt"

Mit geschätzten 20'000 Tieren ist die Mongolei das wichtigste Rückzugsgebiet des asiatischen Wildesels (Equus hemionus), genannt Khulan. In der Gobi-B leben gegen 1500 Tiere in Herden von wechselnder Zusammensetzung. Trotz der relativ grossen, jedoch abnehmenden Anzahl Khulane gibt es kaum Daten zur Ökologie und Raumnutzung.

Seit 1953 ist der Khulan in der Mongolei geschützt. Die Bevölkerungszunahme und die harten Winter der letzten Jahre führten aber vermehrt zu Konflikten zwischen Nomaden und Khulanen.

  • menschliche Präsenz an den Wasserstellen erschweren den Khulanen die Nutzung einer lebenswichtigen Ressource.
  • Khulane werden als Weidekonkurrenten der Haus- und Nutztiere betrachtet.
  • Massive Haustierverluste veranlassten einige Nomaden den Khulan wegen seines Fleisches zu wildern.


Positionen der Khulane


Khulan-Monitoring

  • Wo verbringen die Khulane der Gobi-B den Winter?
  • Welche Wasserstellen werden wann und wie stark frequentiert?
  • Gibt es einen Austausch zwischen den verschiedenen Khulan-Populationen der Mongolei?


Seit Juni 2002 wurden 7 Khulane im Gobi-B-Nationalpark mit ARGOS-Satelliten-Telemetrie-Halsbändern ausgerüstet. Die besenderten Tiere nutzten mehr als 6000 km2 des Parks und besuchten alle Wasserstellen. Die ersten Tendenzen zeigen, dass sich die Khulane im Sommer und Herbst eher im Osten der Gobi-B aufhalten, während sie im Winter die Hügelzüge im Westen bevorzugen.

Khulan-Monitoring kostet Geld - mit einer Patenschaft können Sie den Khulanschutz in der Mongolei unterstützen.

"Adopt - A - Khulan"


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