Seite drucken

Wiederansiedlung der Wildpferde

Wiederansiedlung


1990 überstieg der Gesamtbestand der Wildpferde in Gefangenschaft 1000 Exemplare.  Die Kapazitäten der Zoos files/picturebar/2.jpgund Zuchtstationen kamen an ihre Grenzen. Nach einiger Zeit in Gefangenschaft bildeten die Tiere ihre natürlichen Merkmale zurück.

Wissenschaftlich besteht der Konsens, dass Tierarten längerfristig nicht in Gefangenschaft erhalten werden können. Für die dauerhafte Erhaltung einer im Freiland ausgestorbenen Art sind Wiederansiedlungsprojekte entscheidend.
Im Falle der Takhis ging das Engagement zur Wiederansiedlung von Privatpersonen aus.

Aus einer sorgfältigen Evaluation der möglichen Lebensräume gingen das Reservat Gobi B und der Nationalpark Hustai Nuuru als die geeignetsten hervor. Nach langen Vorbereitungsarbeiten wurden 1992 fast gleichzeitig die ersten Tiere in die beiden Gebiete gebracht. In der Gobi wurden die ersten Wildpferde 1997 nach einer Akklimatierungs- und Eingewöhnungszeit in  grosszügigen Gehegen, in die Freiheit entlassen.

Nach einem Rückschlag im Jahr 2000 nehmen die Bestände  der Wildpferde kontinuierlich zu. Die Takhis haben gelernt, den Lebensraum zu nutzen und pflanzen sich erfolgreich fort. Die Wiederansiedlung in der alten Heimat kann damit als erfolgreich angesehen werden.

Pictures